Goldregen beim 7. Afrika Cup für den Namibischen Eisstockverband

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Geschichte der IAN
Geschichte der IAN


Der Unternehmer Marcus von Blottnitz
plant mit mehreren Partnern ein
internationales Sport- und Freizeitzentrum in Olympia.
Foto: Michael Schulte
Die Nationalmannschaft bei der WM in Graz
(vlnr.) K. Schubert, D. Brown, C. Schubert, G. Mohlmann


Ein großer Götter der ersten Stunde, Peter Temmel (li.)
Zu Beginn stand eine etwas verrückte Idee. Eine Gruppe von unternehmungslustigen Namibiern und Deutschen hatten sich zum Ziel gesetzt eine Mehrzweckhalle mit einer Eisfläche im heissen Namibia zu bauen. Im Vordergrund standen bei den ersten Gesprächen Sportarten wie Eishockey, Eislaufen und Curling, alles olympische Disziplinen.
Doch bei einem Treffen in Südafrika zwischen Roland Kunz (Namibia) und Roman Neumeyer (Graz, Österreich) kam im Zusammenhang mit diesem Projekt auch das Eisstockschießen zur Sprache. Ob es nun Zufall war oder nicht, jedenfalls war genau die Heimatstadt von Roman Neumeyer der Austragungsort der nächsten Weltmeisterschaft im Eisstockschießen. Er war es dann auch, der die Namibier animierte eine Mannschaft zur WM zu entsenden. Gesagt, getan und schnell waren 8 Eisstöcke besorgt und ins Land gebracht. Roland Kunz machte sich in Namibia auf die Suche nach geeigneten Sportlern, die er mit Gerhard Mohlmann, David Brown, Klaus und Chris Schubert auch fand. Nur 6 Wochen hatte man Zeit um sich auf die Herausforderung vorzubereiten. Begriffe wie "Zielschießen" lernte man erst direkt auf dem Eis in Graz kennen.

Nach der Weltmeisterschaft gliederte man sich dem Deutschen Turn und Sportverein an, auf dessen Gelände seit dieser Zeit alle Veranstaltungen der IAN stattfinden.
Dank der großartigen Unterstützung von Peter Temmel, einem Hersteller vom Eisstöcken konnte weiteres Equipment ins Land gebracht werden. Schon ein Jahr später richtete die IAN den ersten Afrika Cupp in Windhoek aus. Als bisher sportlichen Höhepunkt konnte man zudem auch noch den Pokal ins Land holen und sogar den Einzeltitel für sich beanspruchen.

Das Jahr 2006 stand im Zeichen der Reorganisation. Ein völlig neuer Vorstand nahm nun mehr den Aufbau eines Spielbetriebes in Namibia in Arbeit. Im Mai 2006 fanden die ersten Namibischen Meisterschaften statt und im Juli 2006 das erste Ranglistenturnier, dass in der hiesigen Sommersaison alle 2 Monate ausgetragen wird. Schon mit dem ersten Turnier ging man auf Rekordjagd, die nun akribisch von Detlef Pfeifer festgehalten wurden. Er war es auch, der die erste Webseite des Verbandes ins Netz stellte.

Im April 2007 kam der jüngste Wettbewerb hinzu. Aus Mangel an genügend Konkurenz wurde die Solo Liga ins Leben gerufen. Somit werden nunmehr in 5 verschiedenen Disziplinen offizielle Wettbewerbe ausgetragen und Landesmeister gesucht.

Inzwischen haben 26 Spieler einen Spielerpass bei der IAN beantragt, 12 Spieler haben in der Solo Liga 2007 gemeldet. Neben den deutsch- und niederländisch stämmigen Namibiern haben verständlicherweise auch Österreicher und Deutsche, aber auch ovambostämmige Namibier den Zugang zum Eisstocksport gefunden. Mit Jessie Mweshipopya hat die IAN im Mai 2007 erstmals einen farbigen Eisstockschützen zum Landesmeister (im Doppel und mit der Mannschaft) gekürt.

Im Oktober 2007 bekam die Damenabteilung ordentlichen Zuwachs, sodass der Nationalverband erstmals auch einen Damenmannschaft zur WM schicken kann.

Im Februar/März 2008 nahm die Nationalmannschaft mit 11 Spielern an der 8. WM in Ritten (Italien) teil. Vorallem bei den Herren konnten erstaunliche Fortschritte im Vergleich zur ersten WM Teilnahme 2004 verzeichnet werden. So stieg man im Mannschafstzielschießen von Rang 23 (2004) auf Rang 12. Auch der Einzelerfolg von Fritz Baumgartner mit einem 11. Platz im Einzelzielschießen fand große Beachtung.

Im August 2009 traten die Herren ersatzgeschächt in Nairobi (Kenia) zum 3. Africa Cup an, konnten aber dennoch den Titel mit einem 14:8 Sieg über Kania verteidigen. Eine Damenmannschaft konnte leider nicht gemeldet werden.

Im Jahre 2010 musste der Spielbetrieb leider ruhen, da kein geeignetes Spielfeld mehr zur Verfügung stand. Nur das provisorische Training auf der Terasse des ansässigen Goethe-Zentrums diente als Trainingsmöglichkeit, ohne jedoch internationalem Standard gerecht zu werden.

Erst Ende 2011 kam wieder Bewegung in den Spielbetrieb. Auf dem Gelände der Pioneers Park Primary School konnte ein geeignets Feld angemietet werden. Leider kam es nicht zu einer langfristigen Zusammenarbeit, da die Schule schnell andere Pläne mit dem Gelände hatte. Anstelle der vorgesehenen Austragung des 4. Afrika Cups spielte man die 6. Landesmeisterschaften aus. Danach konnte das Gelände nichtmehr genutzt werden.

Eine Wende trat ein, als man sich im Juli 2013 dem Inline Hockey Club Cazadores anschloss. Nahezu ideale Bedingungen bei regelmäßigen Trainingszeiten machten es möglich für den Eisstocksport zu werben. Schnell kristalisierte sich aus den bisherigen Spielern des Deutschen Tturn- und Sportvereins zwei Klubs. Von nun an trainierten Cazadores und die Abteilung des Windhoek Bowling Clubs auf einem Spielfeld, bei Turnieren aber traten sie gegeneinander an.

Schnell ging die Entwicklung voran. Schon im Juli 2014 kam ein weiterer Verein hinzu. Mit dem SCF Swakopmund war nun auch der erste Verein außerhalb der Landeshaupt mit von der Party. Die Zahl der aktiven Spieler stieg auf 25 Spieler an.Schon im September 2014 waren sie auch Ausrichter der 7. Landesmeisterschaften.

Als neuestes und bisher letztes Mitglied des IAN schloß sich mit dem UNAM Southern Campus ein Studentenverein im Süden Namibias an. Über 45 aktive Spieler gab es nun in Namibia. Ende des Jahres werden sie Ausrichter der ersten Junioren Meisterschaft sein.

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